
Wenn Gefühle das Leben schwer machen.
Angst, Wut, innere Unruhe, Selbstzweifel oder Überforderung können so stark werden, dass sie Schule, Familie, Freundschaften und den ganzen Alltag bestimmen.
Manchmal zieht sich ein junger Mensch immer mehr zurück. Manchmal gibt es ständig Streit. Manchmal kreisen die Gedanken, die Anspannung steigt oder eine scheinbar kleine Situation löst plötzlich eine viel größere Reaktion aus.
Und oft wissen weder Jugendliche noch Eltern so recht: Was hilft jetzt eigentlich?

Wenn du selbst mittendrin steckst
Vielleicht weißt du selbst, dass deine Reaktion eigentlich viel stärker ist, als du möchtest. Trotzdem lässt sie sich nicht einfach abstellen. Die Wut schießt hoch, vor einer Prüfung macht der Kopf dicht oder etwas beschäftigt dich immer wieder, obwohl du es längst hinter dir lassen möchtest.
Das hat wenig damit zu tun, sich einfach mehr zusammenzureißen.

Wenn Sie als Eltern nicht mehr wissen, wie Sie helfen können

Es kann schwer auszuhalten sein, das eigene Kind kämpfen zu sehen. Gut gemeinte Gespräche werden schnell zum Streit, Rückzug oder Wut nehmen zu und irgendwann entsteht das Gefühl, auf jedes Wort achten zu müssen.
Hinter einem Verhalten steckt meistens mehr, als von außen sichtbar ist.

Was sich verändern darf
Im Coaching geht es nicht darum, Gefühle wegzudrücken oder Verhalten einfach „in den Griff zu bekommen“. Ziel ist, die emotionale Belastung selbst zu verändern – sodass Angst, Wut, innere Unruhe oder andere starke Reaktionen an Intensität verlieren können.
Wenn das, was innerlich so stark anspringt, ruhiger wird, entsteht wieder mehr Spielraum für Denken, Handeln und Beziehung.
Wobei Coaching unterstützen kann
- Ängste und starke Anspannung
- Wut und emotionale Ausbrüche
- Prüfungs- und Leistungsdruck
- Selbstzweifel und Unsicherheit
- Grübeln und innere Unruhe
- Konflikte in Schule, Freundeskreis oder Familie
- belastende Erfahrungen, die immer wieder nachwirken
- Situationen, in denen man sich schnell überfordert oder blockiert fühlt
Entscheidend ist nicht, ob ein Thema „groß genug“ ist, sondern wie sehr es das Leben gerade bestimmt.
Wie ein Coaching abläuft
Am Anfang steht kein fertiges Programm. Zuerst schauen wir gemeinsam, was gerade wirklich belastet, in welchen Situationen es besonders stark wird und was sich konkret verändern soll.
Je nach Thema arbeiten wir dann Schritt für Schritt mit der Situation, die im Moment relevant ist. Dabei nutze ich unter anderem MET/Klopfakupressur und Matrix Reimprinting.
Je nach Anliegen kann eine einzelne Stunde sinnvoll sein oder eine Begleitung über mehrere Termine. Dafür gibt es auch vergünstigte Pakete über 3 oder 5 Coachingstunden. Welcher Rahmen passt, entscheiden wir gemeinsam nach dem ersten Kennenlernen.

Was dich im Coaching erwartet
Du musst bei mir nicht deine ganze Geschichte erzählen. Und du musst auch nicht sagen, um wen es geht oder jedes Detail einer Situation erklären.
Wichtig ist zunächst nur, dass wir herausfinden, welches Gefühl gerade da ist – zum Beispiel Angst, Wut, Scham, Traurigkeit oder Anspannung.
Mit diesem Gefühl arbeiten wir dann, unter anderem mit Klopfakupressur. Für mich kann vieles dabei im „Blindflug“ bleiben: Ich muss nicht alle Hintergründe kennen, solange für dich klar ist, worauf sich das Gefühl bezieht.
Während sich die Belastung verändert, kann sich auch zeigen, dass darunter noch ein anderes Gefühl liegt. Dann arbeiten wir mit dem weiter, was als Nächstes auftaucht.
Du entscheidest jederzeit mit, wie weit du gehen möchtest und was du erzählen willst.
Du musst dich also nicht erst erklären, damit wir mit dem arbeiten können, was dich belastet.
Was Eltern wissen sollten
Ihr Kind muss mir nicht alles erzählen – und auch Sie müssen nicht jedes Detail kennen, damit Coaching möglich ist.
Gerade für Jugendliche kann es entlastend sein, einen eigenen geschützten Raum zu haben. Entscheidend ist, dass das belastende Gefühl klar wird und wir damit arbeiten können.
Gleichzeitig bleiben Eltern wichtige Bezugspersonen. Wenn es sinnvoll ist, können wir gemeinsam besprechen, was im Alltag unterstützend wirkt und wie Sie Ihr Kind begleiten können, ohne Druck aufzubauen.
Vertrauen entsteht auch dadurch, dass ein junger Mensch weiß: Was im Coaching passiert, wird nur mit seinem Einverständnis weitererzählt.
Junge Menschen kenne ich nicht nur aus der Theorie
Ich bin Mutter von drei inzwischen erwachsenen Kindern, darunter einem Pflegekind mit besonderem Erziehungsbedarf. Dazu kommen Erfahrungen aus Schulbegleitung und Teilhabeassistenz sowie meine Arbeit als Coach.
Diese unterschiedlichen Perspektiven haben meinen Blick geprägt: Hinter Rückzug, Wut, Angst oder scheinbar schwierigem Verhalten interessiert mich nicht zuerst, wie man es „wegbekommt“, sondern was emotional dahinterliegt und was sich dort verändern lässt.
Meine Coaching-Ausbildungen und meinen beruflichen und persönlichen Hintergrund finden Sie ausführlicher auf meiner Über-mich-Seite.